Inhaltsübersicht:
Zu Beginn dieser Seite finden Sie den 'Appell für den Frieden' in deutscher Sprache, zwei Videos mit friedenspolitischen Inhalten, die Unterstützer_innenliste sowie die Möglichkeit zu unterzeichnen. 
Danach kommt der Friedensappell in englischer Spache für Unterzeichner_innen aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland.
Prof. Ingrid Lübke hat uns anschließend unterstützend ihre 'ungehaltene Rede' zur Verfügung gestellt.
Ganz unten sind dann Stellungnahmen deutscher Politiker_innen zum Friedensappell zu finden.

Contents:
At the beginning of this page you will find the 'Appeal for Peace' in German, two videos with peace policy topics, the list of supporters and the possibility to sign. 
This will be followed by the 'Appeal for Peace' in English for interested signatories from non-German speaking countries and the possibility to sign on action network.
Prof. Ingrid Lübke shared her 'indignant speech' with us afterwards.
At the bottom of the website you can find statements of German politicians about the peace appeal.

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appell

für den Frieden

an die Bundesregierung, Mitglieder des Deutschen Bundestages und die Öffentlichkeit

 

(Wir bitten um eine Weiterleitung dieser Information an weitere Personengruppen ggf. mit der Empfehlung, den Appell zu unterzeichnen.) 


 

Text:
 

Appell für den Frieden


Die weltweiten Kriege und die ständig beschleunigte Hochrüstung stehen der Bewältigung der ökologischen Krise entgegen.

Die Arsenale der Atommächte und die über 400 Nuklearreaktoren weltweit sowie die ökologischen Kipp-Punkte der Klima- und anderer ökologischer Katastrophen sowie die internationale Rivalität sind eine ständig zunehmende Gefahr für die Zukunft der Menschheit.
Eine Zukunft der Menschheit wird es nur geben, wenn diese eine friedliche wird. Hierbei geht es sowohl um innergesellschaftlichen und zwischenstaatlichen Frieden als auch um den Frieden mit der Natur.
Dies erfordert eine internationale Kooperation statt Rivalität und Feindschaft.
Wir warnen, angesichts der Warnungen aus Scharm El Scheich, vor einem erneuten Zeitverlust, den sich die Menschheit nicht mehr leisten kann.
Die laut SIPRI offiziellen 2100 Jahresmilliarden (in US-$) Weltrüstungsausgaben bedingen einerseits eine Belastung der Ökosphäre mit Verbrennungsabgasen, andererseits eine Ressourcenvernichtung in ebenso existenziell schädlichem Umfang, wodurch u.a. Ressourcen für soziale Programme sowie Bildung und die Bekämpfung von Hungersnöten fehlen.
Der Vertrag zur Deutschen Einheit (2+4-Vertrag) erlegt den USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und Deutschland die Aufgabe auf, sich für eine Weltfriedensordnung einzusetzen, welche die Sicherheitsinteressen aller Staaten berücksichtigt. Dies ist der Schlüssel zur Überwindung der Rivalität.
·         Wir fordern daher von der Bundesregierung im Sinne des 2+4-Vertrags, dass sie sich umgehend und mit dem nötigen diplomatischen Einsatz für eine vom UN-Generalsekretariat getragene hochrangige Verhandlungsinitiative zur Beendigung des eskalierenden Kriegs in der Ukraine einsetzt. Das gegenseitige Töten und auch die massive Umweltzerstörung durch den Krieg sind nicht länger von der internationalen Gemeinschaft der Völker hinnehmbar!
·         Wir fordern eine konsequente Ökologiepolitik und eine Abkehr vom unkritischen Wachstumsdenken, um mit einem ganzheitlichen Ansatz die existenzielle Bedrohung der Zukunft des Lebens auf der Erde abzuwenden. Dementsprechend müssen auch die durch Militär bedingten Emissionen eines Staates im Inland und Ausland seiner nationalen CO2-Klimabilanz zugerechnet werden. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich bei internationalen Klimaverhandlungen dafür einzusetzen, dass es keine Herausnahme der militärisch bedingten Umweltverschmutzung bei internationalen Klimaverhandlungen mehr geben wird.
·         Wir fordern eine über die UN koordinierte internationale Abrüstung statt Aufrüstung. Insbesondere fordern wir ein Ende der Nuklearrüstung, welche die Menschheit nach der Aufkündigung der nuklearen Abrüstungsverträge und gegenseitigen Vernichtungsdrohungen in ihrer Existenz gefährdet. Daher fordern wir auch den Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zum Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen.
Es muss jetzt endlich die Zeit der wirkungsvollen diplomatischen Initiativen und zivilgesellschaftlicher Aktivitäten im internationalen Rahmen kommen!
Frieden entsteht nicht durch mehr Krieg! Kriege enden nicht im Frieden!
Nur eine Politik, die ehrlich alle Gefahrenpotentiale zeitnah angeht, kann die Zukunftsgefährdungen abwenden.
Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie sich hier eindeutig positioniert und konsequent im Rahmen internationaler Absprachen handelt!

Erstunterzeichner_innen:

Dr. Angelika Claußen

(Co-Vorsitzende der deutschen Sektion der IPPNW  (der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.) sowie Vizepräsidentin der IPPNW Europa)

Ulla Klötzer

(‚Women for Peace‘, ‚Women Against Nuclear Power‘)


Karl-Wilhelm Koch 
(Mitglied in der Orga-Gruppe ‚Unabhängige Grüne Linke‘)

Ekkehard Lentz

(Sprecher Bremer Friedensforum) 


Prof. Dr. Klaus Moegling
(Mitglied bei ‚Scientists for Future‘ und ‚Democracy Without Borders‘)

Clemens Ronnefeldt
(Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes)

Bernhard Trautvetter
(Sprecher des Essener Friedensforums, Mitglied im Bundesausschuss Friedensratschlag)

Prof. Dr. Thomas Vollmer
(Mitglied in der ‚Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie‘ und bei ‚Scientists for Future‘)

Renate Wanie
(Vorstandsmitglied im ‚Bund für Soziale Verteidigung‘, freie Mitarbeiterin in der ‚Werkstatt für Gewaltfreie Aktion‘)

Dr. Theodor Ziegler
(Mitinitiator von ‚Sicherheit neu denken‘, Religionspädagoge)


Videoansprache 

von Klaus Moegling


zum Appell für den Frieden

unter

 

https://www.youtube.com/watch?v=au-RZ4VJxAA

und eine

Diskussion 

zum Thema

'Ohne Frieden kippt das Klima!'

 unter 

 

https://youtu.be/uBMWjoN269c

Moderation: Bernhard Trautvetter

Mitunterzeichner_Innen des Appells


Es gibt zwei Möglichkeiten, den Friedensappell zu unterstützen, die beide gleichzeitig wahrgenommen werden können:

1. Sie unterzeichnen den

 Appell für den Frieden: Das Töten in der Ukraine muss beendet werden!
auf den beiden Netzwerk-Plattformen
change.org (für den nationalen Rahmen, deutschsprachig)

https://chng.it/N2ggCS5Q

und/oder bei Action Network (englischsprachig und international):

 https://actionnetwork.org/petitions/appeal-for-peace/ 


Hier können wir weite Kreise in der Bevölkerung und eine große Unterstützerzahl erreichen, wenn die Information weiter verbreitet wird.

Eine Veröffentlichung des Namens ist hier nicht notwendig. Es wird lediglich die Zahl der Unterzeichnungen gezählt.


und (parallel dazu)

2. Zur Unterzeichnung mit dem Namen und dem Wohnort und der Veröffentlichung auf der vorliegenden Webseite können Sie

entweder
 
sich auf folgender Homepage im Formular anmelden:
 
https://gruene-linke.de/2022/11/15/appell-fuer-den-frieden/

(Hier werden Namen und Wohnorte an uns für die Dokumentation auf dieser Webseite weitergeleitet.)

oder

eine formlose E-Mail senden an klaus(at)moegling.de (bitte das at durch @ ersetzen). Hier schreiben Sie, dass Sie mit der Veröffentlichung auf der Webseite einverstanden sind. Des Weiteren: Angabe von Vor- und Zunamen (auch Titel, falls vorhanden) sowie Wohnort.

Besten Dank!

 
(Alle Unterzeichnungen über die verschiedenen Medien werden letztlich hinsichtlich ihrer Anzahl zusammengeführt) 


Die Unterzeichner_innen:


(Beginn der Unterzeichnung: 14.11.2022)

Franz Eschbach, Karlsruhe 

Cornelia Wimmer, Wimmer 
Uwe Bittlingmayer 
Brigitte Gärtner-Coulibaly, Herford 
Lothar Höfler, Lindau 
Burkhard Petersen, Dessau 
Elke Schuster, Berlin 
Gottfried Elsas, Kassel 
Arnd Kempe, Berlin
Marie Schulze-Springer, Bochum 
Irene Himbert, Saarlouis 
Volkert Ohm, Bremen 
Walther Moser, Freiburg 
Rosemarie Kirschmann, Baltmannsweiler 
Dr. med. Mechthild Klingenburg-Vogel, Kiel 
Barbara Moegling, Immenhausen
Udo Rzadkowski, Berlin 
Ralph Urban, Schwarzenbek 
Richard Petersen, Kiel 
Karin Schwalm, Marburg 
Barbara Elsas, Niestetal 
Lilli Mund, Detmold 
Dr. Sigrid Klose-Schlesier, Hamburg 
Dr. Reinhold Lütgemeier-Davin, Kassel 
Gerhard Kern, Hofheim a.T. 
Prof. Dr. Klaus F. Geiger, Kassel 
Ralf Schrader, Marburg 
Hans Dörr, Notzingen
Christa Winter, Marburg 
Cornelia Burkert-Schmitz, Sulzbachtal 
Dr. Gudrun Bonk, Glees 
Gudrun Saftig, Kiel 
Angelika Becker, Marburg 
Susanne Hobbhahn, Köln 
Helmut Käß, Braunschweig 
Georg Maria Vormschlag, Bremen 
Dr. Gisela Müller, Tübingen 
Siegfried Müller, Tübingen 
Irmgard Lücke, Bremen 
Wolfgang Vormann, Bremen 
Holdger Platta, Sudershausen 
Dipl.-Med Barbara Bodechtel, Gera
Dr. Lothar Gündling, Porto 
Dr. med.vet. Petra Lippert, Mainz 
Günter Knebel, Bremen 
Birgit Landau, Bremen 
Ursula Shukri, Bremen 
Gianna Springer, Essen 
Dr. Ilina Fach, Marburg 
Verein Kulturhorizonte e.V. 
Elisabeth Kaltenhäuser, Breisach
Dieter Kaltenhäuser, Breisach 
Jörg Stelling, Hamburg 
Marianne Linke, Stralsund 
Gudrun Pastor-Fricke, Tübingen 
 Dr. Gabriele Kegler, Dessau-Roßlau 

Gerd-Rolf Rosenberger, Bremen 
Regine Voß, Bremen 
Prof. Dr.-Ing. habil. Harald Kegler, Kassel 
Wolf Göhring, Bonn 
Christoph Rinneberg, Ober-Ramstadt 
Hanne Adams, Erfurt 
Horst Neumann, Bad Kleinen 
Dr. Reinhard Klenke, Peenehagen 
Simon, Traugott, Marburg 
Dr. Karin Ritter-Pichl, Berlin 
Helga Lenze, Bahrenhof 
Dr. med. Dieter Lehmkuhl, Berlin 
Sabine Pfeiffer, Berlin 
Ruth Schmidt, Bremen 
Angelika Hofner, Bremen 
Karen Genn, Eutin
Karin Pflug, Quedlinburg 
Burkhard Pflug, Quedlinburg 
Monika Gottwald, Gera 

Gabriele Klink, Kassel
Marie Darko, Bremen
Horst Otto, Bremen
Peter Burghard, Kellinghusen
Wolfgang Schleuder, Bremen
Richard Kabelitz, Halberstadt
Dr. med. Walter Kemlein, Heikendorf
Dr.med.Joachim Seffrin, Darmstadt
Gabriela Weischet, Neurupin
Erwin Koch-Raphael, Bremen
Brigitte L. Ehrich, Herdwangen
Erika Wolters, Bremen
Ortrud Staude, Bremen
Peter Paulus, Berlin
Karl-Holger Meyer, Bremen
Katrin Sack, Bremen
Hartmut Stinton, Bremen
Jost-Hinrich Eschenburg, Augsburg
Angelika Wilmen, Berlin
Wilfred Twachtmann, Langeoog
Dr. Christiane Bratanow, Markkleeberg
Martina Knappert-Hiese für den Verein Friedensregion Bodensee e.V.  
Prof. Dr. Helga Elisabeth Bories-Sawala, Bremerhaven
Wolfgang Baranyai, Klein Upahl
Waltraud Baranyai, Klein Upahl
Helmut Holfert, Berlin 

Paul Brandt, Achim 
Dipl. med. Katrin Maronde, Berlin 
Dr. med. Ludwig Brügmann, Berlin 
Dr. med. Ursula Haun-Jünger, Bremen 
Joachim Fischer, Bremen 
Dr. med. Thomas Gille, Immenhausen

Ute Dahner, Kirchheim unter Teck
Barbara Kurschus, Kiel
Petra Krieg, Neuhausen
Rüdiger Stolzenberg, Marburg
Andreas Schröter, Lüssow
Vahit Oflazoglu, Delmenhorst
Martin Lempp, Kirchheim Teck 

Gabi Lempp, Kirchheim Teck
Dr. Florian Altvater, Bremen
Dr.-Ing. Winfried Tiedge, Lichtenfels 
Inge Bertzbach, Bremen

Gisela Kehrer-Bleicher, Tübingen
PD Dr. Anne Maximiliane Jäger-Gogoll, Marburg
Dr. med. Christoph Dembowski, Rotenburg (Wümme)
Renate Beck, Bremen
Thomas Jansen, Kassel
Hartmut Drewes, Bremen
Dr. rer. nat. Christa Aulehla-Scholz, Filderstadt
Birgit Lossdörfer, Kiel
Annette Herrgott, Tübingen
Gisela, Vormann, Bremen

Dr. med. Gabriele von Wahlert, Bochum

Dagmar Biederbick, Bremen
Axel Seng, Springe
Schulamith Weil, Küsten
Ursula Trescher, Hipstedt
Hermann König, Hipstedt
Günther Toppat, Bremen
Dr. Manfred Lotze, Hamburg
Monika Jungstand, Gera
Sönke Jungstand, Gera
 Hedwig Zobel, Berlin

Elfriede Krutsch, Berlin 
Ursula Häusler, Berlin
Reinhild Voellner-Wehber, Stade

 Dr. Alaa Alhamwi, Oldenburg 

Karl Amannsberger, Berlin 
Donata Backhaus, Leipzig 
Herr PD Dr. Michael Berndt, Habichtswald 
Sabine Boeckh-Mauckner, Nuthetal 
Norbert Bogerts, Welschbillig 
Milena Bornkamm, München 
Dr. Joachim Both, Berlin 
Gerarda Brammer, Karwitz 
Ulrike Braun, Laufersweiler 
Gisela Breyer-Zeller, Hamburg 
Dr. Sonja Brockmeier, Berlin 
Irmgard Busemann, Hamburg 
Regina Contzen, Bremen 
Christiane Degenhardt, Michendorf 
Joachim Dreher, Pinneberg 
Beate Faller-Hagmann, Berlin 
Professor Siegfried Fuchs, Radeberg 
Heiderose Gerber, Potsdam 
Melitta Gerich, Bremen 
Klemens Griesehop, Berlin 
Aletta Hecht, Tübingen 
Dr. Dierk Helmken, Neuhausen 
Ute Herrmann, Potsdam 

Michael Hoffmeier, Dingelstädt 
Heinz-Hermann Ingwersen, Neumünster 
Kristine Jaath, Berlin 
Dr. Brigitte Jaschke, Berlin 
Erwin Junker, Marburg
Paul-Jürgen Kaiser, Kassel 
Horst Kind, Rehlingen-Siersburg
Dr. Sigrid Klose-Schlesier, Hamburg
Dr. Michael Koellisch, Braunschweig
Margot Konetzka, Bremen
Michael Kosthorst, Rheinberg
Manuel Kosthorst, Aachen
Brigitte Külbs, Berlin 
Benjamin Kunz, Berglangenbach
Jördis Land, Castrop-Rauxel
Gabriele Ludwig, Leipzig
Simon Tobias Marner, Essen
Heidi Meinzolt, München
Annegret Merke, Bremen
Dr. med. Michel Meyen, Tübingen
Elke Miller, Tübingen
Sofie Miller, Bremen
Margot Müller, Frankfurt am Main
Dr. Christof Ostheimer, Neumünster
Sabine Pfeiffer, Berlin
Dominik Posern, Essen
Monika Rajput, Griesheim
Dr. Bernd Rasche, Münster

Horst Roese, Beverstedt
Ingrid Rothe-Kirchberger, Stuttgart
Rolf Sawala, Bremerhaven
Gerhard Schaer, Hilpoltstein
Horst Schiermeyer, Zittau
Torsten Schleip, Markkleeberg
Dr.-Ing. Hans Schmidt, Wolfratshausen
Lina Schröder, Würzburg
Finn Schwarz, Ammerbuch
Jörg Schwulst, Leipzig
Martina Selzer, Wildeck
Bea Stephan, Kiel
Matthias Striebich, Gräfenberg 
Günter Tomforde, Bremervörde
Birgid Maren Vogel, Düsseldorf
Gabriela Weischet, Neuruppin 
Detlef Wilske, Berlin
Irmgard Winkelnkemper, Alheim
Dr. Helge Wolff, Schwerin
Dr. Stephan Worseck, Potsdam 

Harald Wacker, Dipl.Soz.Päd., Bad Liebenzell-Unterhaugstett
Aachener Friedenspreis e.V.
Dr. theol. Erich Schneider, Mössingen
Christa Ullmann, Tübingen
Alfred Hartung, Wolfsburg
Gabriele Ülsmann, Göttingen
Patricia N.Foidl
Dr. Ing. Isolde Klier, Ahrensburg
Wilfred Twachtmann, Langeoog

Dr. Felix Winter, Bielefeld
Dr. Dirk Harmsen, Karlsruhe
Dr. Erich Kloss, Bremen
Ingrid  Heitmann, Bremen 

Iris Bührmann, Berlin
Dorothea Maltasiadis, Tübingen
Niklas Dehne, Würzburg
Michael Horstmann, Marburg/Lahn
Ralf Krämer
Ruth Schaer, Hilpoltstein
Bernhard Pfitzner, Hannover
Ingrid Waibel, Ihringen
Hildegard von Meier, Berlin
Joachim Ströh, Bremen
Bettina Fenzel, Bremen
Michael Sünner, Köln
Helga Döring-Kles, Hannover
Lea Heuser, Aachen
Elke Roskosch-Buntemeyer, Cuxhaven
Angela Vorwerk, Braunschweig
Dr. med. Reiner Dornow, Marburg
Maria Günther, Groß-Enzersdorf
Dr. Barbara Hoevener, Berlin 
Nicole Mertens, Bremen 
Dr. Dorothee Kaufmann, Kreuzlingen
Prof. Dr. Joachim Hösler, Marburg
Stefan Kröger, Glambeck
Sabine Buchmann-Mayer, Ravensburg
Silvia Gohlke, München
Martina Borst, Hannover
Sabine Hebbelmann, Sandhausen
Christoph Haun, Bremen
Heidrun Wehde, Colbitz OT Lindhorst
Hans Raschke, Hoppegarten 
Gernot Schulmeister, Frankfurt am Main
Alois Reisenbichler, Wien
Uta Lentföhr-Rathjen, Neumünster
Dorothea Gaumnitz, Baiersdorf
Uwe Krüger, Marburg
Ursula Bongard, Köln
Barbara Stoller, Lindau/B
Dr. Alexander Kwapisz, Grasberg
Doris Wünschmann, Marienmünster 
Bernd Georgy, Marburg 
Donata Backhaus, Leipzig
Willi Prößer, Hofheim
Marianne Tilch, Gütersloh
Silvan Ostheimer, Hamburg
Rainer Kuntze, Bad Pyrmont 
P. Vetter, Reutlingen
Kristina Sauter, Horb a. N. 

Albert Mokler, Radebeul 
Marion Pokorny, Bremen 
Dipl.-Ing. Karl-Heinz Hinrichs, Ramsau am Dachstein 
Harro Neubauer, Hofheim am Taunus 
Jemima Preuß, Mainz

Irene Baumann, Bremen
Helmut Fluegel, Kirchentellinsfurt
Friederike Ruth Bliss, Michendorf

Ursula Werheid-Ebert, Wermelskirchen

Achim Müller, Kaiserslautern
Rolf Endermann, Kirchheim unter Teck
Barbara Romanowski, Oberberg

Heinz Pötzl, Kirchheim unter Teck
Hildegard Wagner, Dillenburg

Sonnhild Thiel, Karlsruhe
Heide Mohr, Berlin

Hinrichs, Karen, Freiburg
Marianne Endermann, Kirchheim unter Teck 

Inge Glaß, Delmenhorst
Dr. Christian Glaß, Delmenhorst
Jens Bukowski, Kassel

Viola Hellmann, Dresden
Dr. Gloria Schlender, Berlin
Bettina Soltau, Hoppegarten
Jochen Berendsohn, Hannover
Ralf Henze, Lüneburg
Dr. Michael Thiele, Eckernförde
Regina Kirsch, Kassel
Regine Kramarek, Hannover
Heiko Gulbe, Ruhland
Werner Mesnaric, Herzogenaurach
Leif Grahn, Buckenhof
Ingo Wiesenfarth, Kirchheim
Marianne Wiesenfarth, Kirchheim
Peter Kallusek, Insheim
Katja Ostheimer, Neumünster
Raymund Messmer, Gräfelfing
Michael Vogler, Kaufbeuren
Michael Dunst, Hannover 
Stefan Weinert, Trier
Hans Dehnen, Mülheim/R
Tabitha Elkins, Erlangen
Andreas Herden, Stein
Luise Wagensohn-Krojer, München
Brigitte Bärkel, Giessen
Gerhard Schaer, Hilpoltstei
Christel Bukowski, Kassel
Jens Westermann, Tostedt
Wilhelm Hacker, Höchstadt
Jörg Scholz-Nollau, Dresden
Marianne Tilch, Gütersloh
Wilfried Meyer, Bremen
Franz Piwonka, München
Stefan Walther, Offenburg
Tabea Schwegler, Schauenburg
Christian Keller, Villingen-Schwenningen
Almut Tobola, Hannover
Herbert Römpp, Hilpoltstein
Hartmut Meine, Hannover
Klaus Waiditschka, Mannheim
Edith Großpietsch, Offenbach
Wolfgang Mix, Berlin
Sigi Laugsch, Schwarzenbruck
Hans Jörg Krames, Wittlich 
Rainer Westphal, Gütersloh
Helga Schwitzer, Hannover
Andreas Dannecker, Dotternhausen 
Walter Zuber, Norden
Christiane Hauert, Bremen
Annelie Schlieker, Berlin
DFG-VK Gruppe Erlangen-Oberfranken, Erlangen
Charlotte Mira Wallner, Marburg
Dr. med. Brigitte Hornstein, Münster
Susanne Wenzlaff, Wolgast
Gerd Bauz, Frankfurt
Horst Rehfuss, Bammental
Hartmut Friedrich, Gaggenau
Manfred Jeub, Freiburg
Peter Meyer, Hamburg
Reinhard Schwitzer, Hannover
Ines Jungnitz, Berlin 

Gerd Schneidereit, Bendestorf

Hans Ludwig Schröder, Achim
Doris Wettlaufer, Kassel

Gertrud Kindl, Kassel
Jürgen Hagenguth, Duisburg
Prof. Dr.-Ing. Hans Martin, Fuldatal
Heidelore Martin, Fuldatal
Barbara Römer, Kassel
Dr. Roswitha Kant, Taunusstein
Claus Stegfellner, München
Helga Langenberger, Nürnberg

Rolf Langenberger, Nürnberg
Elisabeth Lauck-Ndayi, Freiburg
Prof. Ingrid Lübke, Kassel

Gabriele Kastrup, Brilon
Wolfgang Rogge, Freiburg
Prof. Dr. med. Roland Nau, Bovenden 
Inge Höger, Bielefeld
 Martin Brost, Dettingen/Teck 
Thomas Trüten, Esslingen am Neckar

Karl-Heinz Wiest, Kirchheim 
Rolf Wekeck, Kassel
Dorothea Kröll, Kassel
Martin Hentschel, Kassel
Klaus Dick, Ravensburg
Sybille Böge, Kassel
Ute Rippel-Lau, Hamburg
Christiane Michels, Kassel
Gabriele  Scheithauer , Friedrichshafen 
Wolf-Dietrich Hoppe, Chemnitz
Marion  Ambros-Schübl, Traunreut
Wolfgang Stöger, München
Hilla Metzner, Berlin
Miladinka Stancic, Detmold
Maria Feckl, Forstern
Dr. Gertraude Ralle, Reutlingen
Friedrich Lange, Germering
Hülya  Sarikaya , Kassel 
Ulrich Bohnacker, Erbach
Frieder  Schöbel, Berlin
Wolfgang Geffe, Jena
Eckart Kühne, Chemnitz
Norbert Müller, Schwäbisch Gmünd
Stefan Michel, Karlsruhe
Ingrid Rumpf, Pfullingen
Gabriele Graeber, Kaiserslautern
Marie Baumann, Schwäbisch Gmünd
Anne von Grudzinski, Waiblingen
Dr. Klaus Mucha, Berlin
Dr. med. Dietrich Böhme, Ellwangen
Martina Schünemann, Göttingen
Burkhard Philipps, Bremen
Hagen Battran, Heuweiler
Dr. Ludwig Brügmann, Berlin
Prof. Dr. Andreas Eis, Kassel
Michael Clemens, Wilhelmshaven
Anne-Gret Luzens, Weinböhla
Uta Amer, Wedel
Frieder Fahrbach, Lindau
Christian Harms, Überlingen
Dirk Jakob, Kreuztal
Angela Helfer, Bonn


(wird fortgesetzt)

For signatories from other countries (non-German speaking):

Please sign on 'Action Network':

https://actionnetwork.org/petitions/appeal-for-peace/

Appeal for Peace 

( ... addressed to national governments, the Commission of the European Union, to members of the European Parliament, further responsible persons in Europe, the USA and Canada and to the global interested public)
 
The worldwide wars and the constantly accelerated high armament stand in the way of overcoming the ecological crisis.
The arsenals of the nuclear powers and the more than 400 nuclear reactors worldwide as well as the ecological tipping points of climate and other ecological catastrophes as well as the international rivalry are a constantly increasing danger for the future of mankind.
There will be a future of mankind only if it becomes a peaceful one. This involves peace within the societies and between nations as well as in peace with nature.
This requires international cooperation instead of rivalry and enmity.
We warn, in view of the warnings from Sharm El Sheikh, against a renewed loss of time, which humanity can no longer afford.
According to SIPRI, the official 2100 annual billion (in US $) world arms expenditures cause on the one hand a burden on the ecosphere with combustion exhaust gases, on the other hand a destruction of resources on an equally existentially damaging scale, whereby among other things resources for social programs as well as education and the fight against famine are lacking.
The Charter of Paris Treaty (1990) imposed on the treaty-states the task of working for a world peace order that takes into account the security interests of all states. This is the key to overcoming rivalry:
 „We, the Heads of State or Government of the States participating in the Conference on Security and Co-operation in Europe, have assembled in Paris at a time of profound change and historic expectations. The era of confrontation and division of Europe has ended. We declare that henceforth our, relations will be founded on respect and cooperation.“
- We therefore demand from the persons in power in the European Union, in the spirit of the 2+4 agreement, that it immediately and with the necessary diplomatic commitment advocate a high-level negotiation initiative, supported by the UN General Secretariat, to end the escalating war in Ukraine. The mutual killing and also the massive environmental destruction caused by war are no longer acceptable by the international community of peoples!
- We demand a consistent ecology-policy and a turning away from the uncritical growth-thinking in order to avert the existential threat to the future of life on earth with a holistic approach. Accordingly, a state's military-related emissions at home and abroad must also be attributed to its national CO2 climate report. We call on the persons responsible in the involved governments to advocate at international climate negotiations that there will no longer be any exclusion of military-related pollution n the documents of international climate negotiations.
- We call for international disarmament coordinated by the UN instead of rearmament. In particular, we demand an end to nuclear armament, which endangers the existence of mankind even more severe after the denunciation of nuclear disarmament treaties and threats of mutual destruction. Therefore, we also demand the accession of the States in Europe and in Nato to the United Nations Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons.
It’s now necessary to negotiate and settle effective diplomatic initiatives and civil society activities in the international framework!
Peace does not come from more war! Wars do not end in peace!
Only a policy that honestly addresses all potential dangers in a timely manner can avert the threats to the future of mankind.
We expect from the governments and from all people in power to take a clear position on this and to act consistently within the framework of international agreements!


Please sign on 'Action Network' and write to your national government or transnational institutions with this peace appeal! Thank you very much!
 
 
 

"Ihren/ Euren Appell für den Frieden unterstütze ich sehr, weil es mir schon seit Ausbruch des Krieges ein besonderes Anliegen ist, dass dieser Krieg zwischen Rußland und der Ukraine schnellst möglich beendet wird. Ende Juli diesen Jahres habe ich die beigefügte Rede einer "ungehaltenen Frau" eingereicht zum Wettbewerb "ungehaltene Reden ungehaltener Frauen", der von der Stiftung Brückner-Kühner in Kassel und dem Verlag S. Fischer Theater & Medien ausgeschrieben war. Inzwischen hat dieser grausame Krieg viele menschliche Opfer gefordert und die Lebensbedingungen der Menschen in Städten und auf dem Land sind unvorstellbar zerstört." 



Prof. i.R. Ingrid Lübke,
Dipl.-Ing. Stadtplanerin - 
ihre Schwerpunkte an der Universität Kassel waren am Fachbereich ASL: 

Nachhaltige Stadtentwicklung und Demokratisierung der Planung.


Ungehaltene Rede von Ingrid Lübke – 

(am 31-7-22 eingereicht zum Wettbewerb „ungehaltene Reden ungehaltener Frauen")

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Sehr geehrter Herr Bundespräsident Steinmeier

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Scholz,

Sehr geehrte Frau Außenministerin Baerbock,

Sehr geehrte Frau Verteidigungsministerin Lambrecht

 

Was macht mich ungehalten und krank seit dem Februar 2022?  Ständig wird zu Recht vom Angriffskrieg Putins und der Verletzung des Völkerrechts geschrieben und gesprochen, aber viel zu wenig von der Notwendigkeit, den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland mit Verhandlungen dringend zu lösen. Die meisten Politikerinnen/ Politiker und Parteien – darunter auch Frauen in Positionen der Außenministerin und der Verteidigungsministerin – wie auch die meisten Medien sind sich einig: die Ukraine muss mit Waffen unterstützt werden, weil nicht nur die Ukraine, sondern Europa und die ganze westliche Welt angegriffen seien. Warum lassen wir uns hauptsächlich von diesen Positionen, die kräftig von Geheimdiensten unterstützt werden, beherrschen??

Als 1942 im Krieg geborene Frau und als sich zur Nächstenliebe bekennende Christin habe ich 77 Jahre mit dem Traum von „nie wieder Krieg“ im friedlichen Deutschland gelebt. Deshalb begreife ich nicht, warum trotz der schrecklichen Bilder und Erfahrungen von aktuellen Kriegen in den Medien und den Filmen über die Schrecken des 1. und 2. Weltkrieges ein neuer Krieg in Europa als einzige Lösung des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine betrachtet, ja beschworen wird und gegen die Atommacht Russland gewonnen werden soll.

Welche Interessen haben die Ukraine, die unterschiedlichen NATO-Partner und Russland wirklich? Beide Seiten wollen den Krieg in der Ukraine gewinnen, obwohl ein ganzes Land zerstört, viele Menschen ihre Existenz verloren haben, zur Flucht gezwungen wurden, viele Menschen getötet oder zu Krüppeln wurden – Soldaten und Zivilisten auf beiden Seiten.

Einen Brief vom 21.4.22 „Deeskalation jetzt! Dem Schutz der Bevölkerung Vorrang einräumen“ habe ich unterstützt. Seitdem nehme ich von unserer Bundesregierung wenig wahr von einer „mutigen Friedenslogik“. Waffenlieferungen werden weiter beschlossen und manchen hochrangigen Politikerinnen und Politikern im Bundestag sind diese zu zaghaft und nicht schnell genug. Einziger Lichtblick ist das Abkommen über die Weizentransporte.

Immer ungehaltener werde ich, weil kritische Stimmen gegenüber der Politik der NATO in unseren Medien kaum eine Rolle spielen. Wie lässt sich das erklären? Warum gibt es keinen öffentlichen Diskurs in dieser essentiellen Frage in unserem Land, das auf seine demokratische Verfassung, Meinungs- und Pressefreiheit nach den Schrecken des 2. Weltkriegs so stolz ist? Pazifismus wird in manchen Medien als Schimpfwort abqualifiziert, obwohl unsere Wiedervereinigung als friedlicher Prozess gefeiert werden kann.

Ich plädiere dafür, ja ich fordere Sie und alle gesellschaftlichen Organisationen und Institutionen – einschließlich der Kirchen und Religionsgemeinschaften – auf, mit Unterstützung der UNO nach Wegen zu suchen, diesen Krieg mitten in Europa  umgehend zu beenden. Dazu sollten mit Unterstützung der UNO Verhandlungen mit der russischen und ukrainischen Regierung über einen Waffenstillstand geführt und jegliche Waffenlieferungen der Bundesregierung an Waffenstillstandsverhandlungen geknüpft werden. Weiterhin gilt es m.E., die wahren Hintergründe dieses geopolitischen Konfliktes offen zu legen, der mir eher ein Stellvertreterkrieg zwischen den Atommächten USA und Russland zu sein scheint. Und es ist zu klären, wer eigentlich die Aktionäre sind, die an den milliardenschweren Waffengeschäften verdienen. …… Eine wichtige Aufgabe auch für unsere Medien!

Als 1942 geborenes Kriegskind, dessen Vater während meiner Geburt als Funker in Russland in den 2. Weltkrieg  verwickelt war, habe ich die letzten Kriegsjahre und die Nachkriegszeit immer bewusster miterlebt. Schwer verwundet hatte der Vater den Krieg überlebt und die Tochter stand immer wieder traurig vor den alten Bildern, wo der Vater noch beide Arme und Hände hatte. Doch war sie froh, zu den wenigen Mitschülerinnen in der Volksschule zu gehören, die überhaupt noch einen Vater hatten. Auf dem Schulweg begegnete sie täglich Kriegskrüppeln mit Krücken oder in Rollstühlen, die in langen Schlangen auf ihre Unterstützung warteten. Auch das  Heulen der Tiefflieger über der Eisenbahntrasse hinter dem elterlichen Garten wird ebenso wie der Blick auf die Ruinen der bombardierten Stadt Hannover nie aus meinem Gedächtnis verschwinden.  …… Nur einige Erinnerungen an die Schrecken des 2. Weltkrieges…..

Mit 80 Jahren soll nun eine Frau, die in Jaroslawl/ Russland und Sarajewo/ Bosnien gute  Erfahrungen machen konnte in Projekten zur „Demokratisierung der Stadtplanung“, die in den 1990er Jahren von der EU gefördert wurden, den Traum von einem friedlichen Europa begraben müssen????  

Nein!  Bitte ergreifen Sie Initiativen für den Frieden.


Stellungnahmen von Bundestagsabgeordneten:


Welcher der persönlich angeschriebenen Bundestagsabgeordneten und Regierungsmitglieder wird beginnen?

Es beginnt Dr. Dietmar Bartsch, Bundestagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der Partei DIE LINKE im Bundestag - seine Stellungnahme zum 'Appell für den Frieden':
"Der Winter steht vor der Tür, die Temperaturen fallen und auch die russischen Bomben und Raketen fallen weiter auf die Ukraine. 

Neun Monate Krieg, neun Monate Leid, Vertreibung und Tod. 

Der verbrecherische russische Angriffskrieg, der durch nichts zu rechtfertigen ist, muss so schnell wie möglich enden. Russland hätte die Möglichkeit, den Krieg jederzeit und bedingungslos zu beenden. Aber dazu wird es nicht kommen. 

Deshalb ist eine Verhandlungslösung unabdingbar. Deshalb ist es unabdingbar, dass sich Menschen für den Frieden engagieren und ihn einfordern. Seit Monaten wird viel über Waffen und wenig über Diplomatie und Verhandlungen diskutiert. Dabei zeigt doch das Zustandekommen des Getreideabkommens unter der Vermittlung der Türkei, dass Gespräche Ergebnisse zum Besseren liefern können. 

Ich hoffe, dass auch der Druck aus der Zivilgesellschaft dazu beiträgt, aus der militärischen Logik auszubrechen. Die Vereinten Nationen könnten unter ihrem Generalsekretär eine herausgehobene Rolle einnehmen. Der Krieg muss enden: Diplomatie und Verhandlungen sind das notwendige Gebot der Stunde, damit das Leid der Zivilbevölkerung endet."

Frau Esther Dilcher, MdB der SPD-Fraktion, schreibt uns als zweite Abgeordnete:
"Vielen Dank für Ihre E-Mail zu einem Friedensappell, die ich als zuständige Wahlkreisabgeordnete auch für meinen Bundestagskollegen Timon Gremmels beantworte.
Putins Angriffskrieg muss enden! Ebenso wie die Kriege weltweit. Kriege müssen aber in allererster Linie beendet werden, um Menschenleben zu schützen. Aber auch die Umweltschäden von Kriegen können wir uns als Weltgemeinschaft nicht leisten, was insbesondere im Golfkrieg durch viele Angriffe auf Öltransporte und Ölraffinerien deutlich wurde.
Die Klimakonferenz in Ägypten wird leider wieder kein gutes Ergebnis für unser Klima erzielen können. Neben Ländern wie China wird dies zukünftig erschwert durch die neue Mehrheit im US-Repräsentantenhaus.
Deutschland - wie auch die UN - setzt sich vehement für ein Ende des Krieges in der Ukraine ein. Zielführende Verhandlungen können aber nur geführt werden, wenn die Waffen schweigen."

Die dritte Stellungnahme kam von Dr. Gregor Gysi, MdB, außenpolitischer Sprecher der Partei DIE LINKE:
"Mit Interesse habe ich Ihren Appell gelesen.

Auch ich meine, dass wir dringend einen Waffenstillstand überall benötigen, wo Kriege stattfinden. Ich unterstütze auch Ihr Anliegen, bei Klimaverhandlungen die Schäden durch Kriege einzubeziehen. 

Allerdings betone ich immer ausdrücklich, dass die ökologische Nachhaltigkeit mit sozialer Verantwortung zu verbinden ist. 

Die Diplomatie wurde in den letzten Jahren deutlich vernachlässigt. Wir müssen unbedingt über die UNO und andere internationale Einrichtungen eine neue Friedensordnung, die aus Deeskalation, Abrüstung, Interessenausgleich, deutlich mehr Diplomatie und strikter Wahrung des Völkerrechts besteht, erreichen.

Ebenso brauchen wir für Europa eine Friedensordnung. Der gegenwärtige Krieg zeigt, dass dies weder ohne noch gegen Russland geht. 

Ebenfalls unterstütze ich die Forderung im Appell, dass die Bundesrepublik dem Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen beizutreten hat."